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VORAUSschau
Ausgabe 01 · 15.02.2026
Nachricht · 15.02.2026 · 2 Min. Lesezeit

E-Mail-Marketing ohne Nervfaktor

E-Mail-Marketing ohne Nervfaktor

E-Mail-Marketing hat ein Imageproblem. Wenn Finanzdienstleister an Newsletter denken, sehen sie Spam-Ordner und genervte Kunden. Dabei ist die E-Mail nach wie vor der profitabelste Marketingkanal überhaupt: Für jeden investierten Euro kommen im Schnitt 36 bis 42 Euro zurück.

Der Unterschied zwischen einem Newsletter, den man liest, und einem, den man löscht, liegt in einem Wort: Mehrwert. Ihre Kunden wollen keine Produktwerbung. Sie wollen Orientierung.

1Das Grundrezept

Stellen Sie sich vor, Ihr bester Kunde sitzt Ihnen beim Kaffee gegenüber und fragt: „Was sollte ich dieses Jahr finanziell auf dem Schirm haben?“ Was würden Sie ihm antworten? Genau das schreiben Sie in Ihren Newsletter.

Bewährt haben sich drei Rubriken: Erstens ein aktueller Anlass und Ihre persönliche Einordnung. Zweitens ein praktischer Tipp, den der Leser sofort umsetzen kann. Drittens ein persönlicher Einblick – was Sie gerade beschäftigt, ein Seminar, das Sie besucht haben.

2Häufigkeit und Timing

Einmal im Monat ist perfekt für den Anfang. Immer am gleichen Tag, immer zur gleichen Zeit. Dienstag oder Mittwoch zwischen 9 und 11 Uhr funktionieren statistisch am besten.

3Die Betreffzeile entscheidet alles

Sie haben zwei Sekunden, bevor Ihr Kunde entscheidet: öffnen oder löschen. „Newsletter März 2026“ – löschen. „Diese Steueränderung kostet Sie ab April Geld“ – öffnen.

4Der größte Fehler

Ihre Kunden als Masse behandeln. Wenn Ihr E-Mail-Tool es erlaubt, segmentieren Sie Ihre Liste. Zwei oder drei Gruppen reichen. Die Öffnungsraten werden es Ihnen danken.

Fangen Sie klein an: Sammeln Sie die E-Mail-Adressen Ihrer bestehenden Kunden, richten Sie ein einfaches Newsletter-Tool ein und schreiben Sie Ihren ersten Beitrag. Drei Absätze, ein konkreter Tipp, eine persönliche Note. Mehr braucht es nicht.

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