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VORAUSschau
Ausgabe 01 · 15.02.2026
Nachricht · 15.02.2026 · 2 Min. Lesezeit

Fördergelder, die Sie verschenken

Fördergelder, die Sie verschenken

Digitalisierung kostet Geld. Neue Software, eine bessere Website, ein CRM-System. Die gute Nachricht: Sie müssen das nicht alles alleine stemmen. Es gibt Förderprogramme, die speziell für kleine und mittelständische Betriebe gemacht sind.

1BAFA-Förderung „Unternehmensberatung“

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst Beratungsleistungen für KMU mit bis zu 50 Prozent der Kosten (in den neuen Bundesländern sogar bis zu 80 Prozent). Das Budget liegt bei maximal 3.500 Euro. Das Programm läuft bis Ende 2026.

Wie kommen Sie ran? Sie suchen sich einen zugelassenen Berater, stellen den Antrag vor Beratungsbeginn online beim BAFA und warten auf die Bewilligung. Die häufigste Falle: Betriebe beginnen die Beratung, bevor der Antrag bewilligt ist. Dann gibt es kein Geld.

Also: erst beantragen, dann beraten lassen.

2Digitalisierungsprämien der Bundesländer

Nordrhein-Westfalen hat die „Mittelstand Innovativ & Digital“-Förderung, Bayern das Digitalbonus-Programm, Baden-Württemberg die Digitalisierungsprämie. Zuschüsse von einigen tausend Euro für Hardware, Software, IT-Sicherheit oder digitale Geschäftsmodelle.

Tipp: Die Förderdatenbank des Bundes unter www.foerderdatenbank.de listet alle aktuellen Programme, sortierbar nach Bundesland und Thema. 15 Minuten Recherche dort können Ihnen mehrere tausend Euro sparen.

3Was förderfähig ist

Beratungsleistungen, Softwarelizenzen, Website-Relaunch, Einführung von CRM- oder ERP-Systemen, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen. Nicht gefördert werden: laufende Betriebskosten, Standardhardware und Maßnahmen, die vor der Bewilligung begonnen wurden.

Ihr nächster Schritt: Rufen Sie Ihre IHK oder Handwerkskammer an und fragen Sie nach einem Fördermittelgespräch. Die meisten Kammern bieten das kostenlos an.

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