Mittelstand: verhaltener Optimismus
Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft zeigen für 2026 ein BIP-Wachstum von rund einem Prozent – wenig berauschend, aber immerhin nach oben statt nach unten. Die Bruttoanlageinvestitionen sollen um rund drei Prozent steigen, getrieben vor allem durch staatliche Investitionsprogramme und eine leichte Erholung des privaten Konsums.
Für den Mittelstand bedeutet das: Die ganz große Welle kommt nicht, aber die See wird ruhiger. Betriebe, die jetzt in Digitalisierung, Prozessoptimierung und Kundenbindung investieren, positionieren sich für den Aufschwung. Wer dagegen nur auf Sparflamme fährt und abwartet, riskiert, den Anschluss zu verlieren. Die klügste Strategie: Nicht auf die Konjunktur warten, sondern die eigene schaffen.